Sylvester Stallone spricht offen über Steroidkonsum und Bulimie

Der 'Rocky'-Star enthüllt, dass die Fixierung auf sein Äußeres zu einer "Obsession" wurde.

vor 2 Stunden 2 Min Lesezeit 246 Aufrufe

Sylvester Stallone litt zu Beginn seiner Karriere unter Bulimie, als er zunehmend von seinem Körper und seinem Aussehen besessen war.

Der 'Rocky'-Star war entschlossen, einen "sehr geschmeidigen und athletischen" Körper zu haben. Doch er konzentrierte sich so sehr auf sein Äußeres, dass er schließlich aufhörte, Nahrung "bei sich zu behalten", um möglichst schlank zu bleiben. Im Gespräch mit der 'New York Times' berichtete der Schauspieler: "Ich begann zu denken: Forme deinen Körper wie einen Jaguar, eine Katze. Nicht groß wie Arnold [Schwarzenegger], sondern wilder und aggressiver und sehr geschmeidig und athletisch."

Seine Fixierung auf sein Aussehen nahm jedoch zunehmend problematische Ausmaße an. "Es wurde zu einer Obsession. Einer wirklich schlimmen. Es ging so weit, dass ich bulimisch wurde", enthüllte Stallone. Während der Dreharbeiten zu 'Rocky III' im Jahr 1982 habe er seinen Körperfettanteil auf 2,6 Prozent reduziert. "Ich konnte nichts bei mir behalten. Oder ich wollte es nicht bei mir behalten, weil ich so davon besessen war, dieses Fitnesslevel zu halten – im Grunde eine regelrechte Verehrung des eigenen Körpers", gestand er.

Der 80-Jährige räumte außerdem ein, Steroide auf "vorsichtige" Weise verwendet zu haben. Er behauptete, dass "niemand" seine Fitnessziele "ohne Zusätze und Medikamente" erreichen könne. "Mir ist egal, was sie sagen. Es ist ja nicht so, als wärst du ein Junkie. Aber wenn du sechs Monate am Stück trainieren und in Form bleiben willst und dabei Joghurt und Pudding isst, wird das nichts", erklärte er. Auf die Frage, ob er Steroide genommen habe, antwortete Stallone: "Oh mein Gott, das muss man. Aber man macht es auf eine vorsichtige Art – sechs Wochen nehmen, sechs Wochen Pause."

Stallone räumte ein, dass die Einnahme der synthetischen Hormone seinen Körper "schwer belastet" habe. Gleichzeitig habe er sich jahrzehntelang Gedanken über den Druck gemacht, auf eine bestimmte Weise aussehen zu müssen. Erst bei den Dreharbeiten zu 'Cop Land' aus dem Jahr 1997 habe sich der Darsteller teilweise von dem Druck befreit gefühlt, auf eine bestimmte Weise aussehen zu müssen. Danach seien die Dinge jedoch in eine andere Richtung gelaufen und er sei in Hollywood "in Ungnade gefallen", so Stallone.

Quelle: Bang Showbiz
Redaktionelle Verantwortung
Alexander von Walden

Leitender Redakteur Gesellschaft & Entertainment

Verantwortet als erfahrener Medien- und Entertainment-Journalist das tagesaktuelle Boulevard-Ressort auf promi-deluxe.de. Er widmet sich schwerpunktmäßig der europäischen Medienlandschaft und den Königshäusern, prüft eingehende Agenturmeldungen auf Relevanz und sichert die redaktionelle Qualität der täglichen News.

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