Justin Timberlake wurde gewarnt, dass 'SexyBack' 'nicht funktionieren würde'
Justin Timberlakes Plattenfirma warnte ihn, dass 'SexyBack' floppen würde, weil der Song "zu schnell" sei und nicht nach ihm klinge.
Justin Timberlake musste sich mit seinem Hit 'SexyBack' zunächst gegen die Bedenken seiner Plattenfirma durchsetzen.
Die Verantwortlichen waren überzeugt, dass der Song floppen würde, weil er völlig anders klang als alles, was der Sänger zuvor veröffentlicht hatte. Mit der Single aus dem Jahr 2006 eroberte der Musiker schließlich die Charts in acht Ländern, darunter den USA und Großbritannien. Doch Timberlake hatte bewusst einen neuen musikalischen Weg einschlagen wollen. Insbesondere der androgyne Stimmeffekt, den er für den Song verwendete, bereitete den Verantwortlichen beim Label offenbar Sorgen.
In der Sendung 'Re-Rank' des Magazins 'Complex' erinnerte sich der 45-Jährige an die Entstehung des Titels, den er gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten Timbaland geschrieben und produziert hatte. Sie hätten den Song innerhalb kürzester Zeit fertiggestellt, weil sie den Sound von Tanzmusik neu definieren wollten. Timberlake beschrieb das Ergebnis als etwas, das "überhaupt keinen Sinn ergibt und gleichzeitig vollkommen Sinn macht".
Er habe zunächst nicht gewollt, dass die Zuhörer ihn als Sänger erkennen. "Ich wollte, dass er auf eine gewisse Weise fast androgyn klingt, sodass man beim Mitsingen selbst diese Person sein konnte", erklärte er. Als er das Stück seiner Plattenfirma präsentierte, sei die Reaktion jedoch eindeutig gewesen. Man habe Timberlake gesagt: "Das wird nicht funktionieren. Du klingst nicht wie du selbst. Er ist zu schnell. Nichts, was gerade im Radio läuft, hat 118 BPM."
Doch der Popstar hielt an dem Track fest. "Jeder Grund, den sie mir nannten, warum der Song nicht funktionieren würde, war für mich ein Grund, warum er funktionieren könnte", betonte Timberlake. "Für mich persönlich war es eine Erfahrung, bei der ich meinem Bauchgefühl vertraut und mich ganz bewusst für etwas völlig anderes entschieden habe. Das hat irgendwie alles verändert."
An anderer Stelle der Sendung deutete der 'Cry Me a River'-Interpret an, dass er an neuer Musik mit Quavo, Pharrell Williams und Timbaland arbeitet. Konkrete Details wollte er allerdings noch nicht nennen. "Wir werden sehen, aber ich freue mich wirklich auf das, woran ich gerade arbeite ... Ich war fleißig am Werk. Alles zu seiner Zeit", verkündete Timberlake.
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