Selena Gomez wehrt sich gegen Klage um Wondermind

Selena Gomez wehrt sich gegen Klage um Wondermind.

27.08.2026 2 Min Lesezeit 1447 Aufrufe

Selena Gomez geht juristisch gegen die Vorwürfe im Zusammenhang mit ihrem Unternehmen Wondermind vor.

Die 34-Jährige hat beantragt, eine gegen sie gerichtete Klage abzuweisen. Ihr Anwalt bezeichnet die Anschuldigungen als haltlos und teilweise sogar "absurd". Gomez hatte Wondermind gemeinsam mit ihrer Mutter Mandy Teefey und Daniella Pierson gegründet. Das Unternehmen sollte eine inklusive Plattform schaffen, auf der sich Menschen mit ihrer mentalen Fitness auseinandersetzen können. Investoren werfen den Verantwortlichen inzwischen jedoch vor, die tatsächlichen Strukturen, die Führung und die verfügbaren Ressourcen des Unternehmens falsch dargestellt zu haben. Gomez weist die gegen sie persönlich erhobenen Vorwürfe zurück. In den von 'People' veröffentlichten Gerichtsunterlagen erläutert ihr Anwalt Mathew S. Rosengart, dass seine Mandantin zwar in Wondermind investiert habe und eine Minderheitsbeteiligung halte, jedoch nie für die Geschäftsführung verantwortlich gewesen sei. Die operative Leitung habe vielmehr bei Mandy Teefey und Pierson gelegen, die Wondermind als Co-Geschäftsführerinnen geführt und zugleich dem Vorstand angehört hätten. Gomez sei dagegen als Beraterin für das Unternehmen tätig gewesen und habe die Position des Chief Impact Officer übernommen.

Rosengart erklärte gegenüber 'People', die aktuelle Klage zeige, dass Gomez überhaupt nicht in das Verfahren hätte einbezogen werden dürfen. Die gegen sie erhobenen Anschuldigungen seien "völlig unbegründet, wenn nicht sogar frivol". "Die Vorstellung, dass Selena sich des Betrugs oder irgendeines anderen Fehlverhaltens schuldig gemacht haben soll, ist absurd", betonte der Anwalt. Zusätzlich zum Antrag auf Abweisung der Klage prüfe sein Team weitere rechtliche Schritte. Dazu könnten auch Sanktionen gegen die Kläger gehören, weil Gomez seiner Ansicht nach zu Unrecht in das Verfahren aufgenommen worden sei.

Rosengart stellte zudem klar, dass die Vorwürfe sowohl in tatsächlicher als auch in rechtlicher Hinsicht falsch seien. "Wir werden diese falschen Anschuldigungen entschieden zurückweisen und reichen tatsächlich einen Antrag ein, die haltlosen Vorwürfe gegen sie abzuweisen", sagte er. Die Investoren hatten Anfang August schwere Vorwürfe gegen Gomez, Teefey und Pierson erhoben. Ihrer Darstellung zufolge habe eine "völlige Vernachlässigung ihrer Pflichten" dazu geführt, dass Wondermind in eine massive finanzielle Krise geraten sei. In der Klageschrift heißt es, das Unternehmen sei über einen Zeitraum von drei Jahren zunehmend zusammengebrochen, während keiner der Gründer, leitenden Verantwortlichen oder Vorstandsmitglieder die Investoren darüber informiert habe. Das Geld der Anleger habe währenddessen weiterhin die finanzielle Schieflage mitgetragen.

Gomez' Anwalt weist insbesondere darauf hin, dass seine Mandantin nicht zum Führungsteam gehörte und keine operative Verantwortung für Wondermind trug. Nun muss das Gericht entscheiden, ob die gegen sie persönlich gerichteten Ansprüche Bestand haben. Wondermind war ursprünglich mit dem Anspruch angetreten, psychische Gesundheit und mentale Stärke zugänglicher zu machen. Für Gomez, die sich seit Jahren öffentlich für einen offenen Umgang mit psychischer Gesundheit einsetzt, steht damit auch ein persönlich wichtiges Projekt im Mittelpunkt des Rechtsstreits.

Quelle: Bang Showbiz
Redaktionelle Verantwortung
Alexander von Walden

Leitender Redakteur Gesellschaft & Entertainment

Verantwortet als erfahrener Medien- und Entertainment-Journalist das tagesaktuelle Boulevard-Ressort auf promi-deluxe.de. Er widmet sich schwerpunktmäßig der europäischen Medienlandschaft und den Königshäusern, prüft eingehende Agenturmeldungen auf Relevanz und sichert die redaktionelle Qualität der täglichen News.

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