Maya Hawke verrät, warum das Ende von Freundschaften besonders schmerzhaft ist
'Stranger Things'-Star Maya Hawke hat darüber gesprochen, nur schwer mit dem Ende von Freundschaften umgehen zu können.
Maya Hawke enthüllt, dass die "größten Herzschmerz-Momente" ihres Lebens nicht mit romantischen Beziehungen, sondern mit zerbrochenen Freundschaften zusammenhängen.
Anfang dieses Jahres gab die Schauspielerin, die vor allem durch ihre Rolle als Robin Buckley in der Netflix-Serie 'Stranger Things' bekannt ist, ihrem Partner Christian Lee Hutson das Jawort. Bevor sie ihren Ehemann kennenlernte, habe sie sich allerdings ständig neu verliebt.
Im Gespräch mit dem Magazin 'Cosmopolitan' offenbarte die 28-Jährige: "Ich betrachte mich als hoffnungslose Romantikerin. Das, was zwischen zwei Menschen entstehen kann, kommt der Magie am nächsten. Bis ich mich tatsächlich in meinen Mann verliebt habe, habe ich mich ständig verliebt. Jeden Tag verliebe ich mich in meine Freunde." Sie liebe ihre Freunde auf eine sehr romantische Weise und frage sich beispielsweise, wie sie Weihnachten gemeinsam als Familie verbringen könnten. "Die größten Herzschmerz-Momente meines Lebens waren das Ende von Freundschaften", gestand sie.
Hawke, die noch in diesem Monat im neuen Kinofilm 'Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping' zu sehen sein wird, betonte, dass das Ende einer Freundschaft anders wehtue als eine gescheiterte Liebesbeziehung. Bei einer romantischen Beziehung sei einem zumindest bewusst, dass sie irgendwann enden könnte und vieles zusammenpassen müsse, damit sie funktioniere. "Bei einer Freundschaft geht man jedoch nicht mit dieser Art von Schutzschild hinein", erklärte der Star. "Man lässt sich vollkommen darauf ein und macht sich verletzlich. Und wenn es dann nicht funktioniert, fließen die meisten Tränen, die ich jemals vergossen habe."
Wie tief solche Erlebnisse sitzen können, zeigt auch eine Freundschaft aus Hawkes Schulzeit. An ihren größten Freundschaftskummer von damals denke sie noch immer mindestens einmal im Monat, wahrscheinlich sogar wöchentlich, räumte sie ein.
Inzwischen ist die Tochter von Uma Thurman und Ethan Hawke privat glücklich. Ihr Ehemann habe ihr auch dabei geholfen, berufliche Unsicherheiten zu überwinden. Zu Beginn ihrer Karriere, als sie zwischen Mode und Schauspielerei wechselte, habe ein damaliger Freund sie einmal als "AMW" bezeichnet – kurz für "Actress, Model, Whatever" (Deutsch: "Schauspielerin, Model, was auch immer"). Besonders das abwertend gemeinte "Whatever" habe Hawke getroffen. Sie habe sich damals geschämt und weder als Model noch als Schauspielerin richtig identifizieren können. Heute fühle sie sich bei Auftritten auf dem Laufsteg deutlich selbstbewusster.
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