Roger Waters attackiert Ed Sheeran im Streit um Macklemores Tour-Aus
Roger Waters hat Ed Sheeran scharf angegriffen, nachdem Macklemore wegen seiner Unterstützung für Palästina aus dessen Tour genommen wurde.
Roger Waters hat Ed Sheeran im Streit um Macklemores Ausschluss von dessen Tour scharf angegriffen.
Der Pink-Floyd-Mitbegründer stellte sich damit klar auf die Seite des Rappers, der nach einem politischen Statement zu Palästina aus dem Tour-Line-up gestrichen wurde. Die Kontroverse um Eds 'Loop'-Tour begann, als Macklemore Anfang des Monats im MetLife Stadium in New Jersey als Support-Act auftrat und seine Unterstützung für die Menschen in Palästina zum Ausdruck brachte. Am Montag (15. September) machte er öffentlich, dass er nicht mehr Teil der Tour sein werde.
Ed erklärte daraufhin, er sei "entsetzt über den Konflikt zwischen Israel und Palästina". Zugleich betonte er, dass es letztlich die Entscheidung des Veranstalters gewesen sei, Macklemore aus dem Programm zu nehmen. Der 'Shape of You'-Interpret nutze seine berufliche Plattform bewusst nicht für Politik, weil er seinen Fans unabhängig von deren Herkunft und Überzeugungen "Sicherheit und einen Zufluchtsort" bieten wolle.
In einem Clip mit dem Titel "Ed Who?" machte Roger Waters deutlich, was er davon hält. "Es gibt zwei Arten von Menschen auf dieser Welt. Manche tun das Richtige. Dieser Rapper, Macklemore, gehört dazu. Und dann gibt es Leute wie dich, die das Falsche tun", kritisierte er. "Auf Wiedersehen." Nach Macklemores Ausstieg kündigten auch weitere Support-Acts ihren Rückzug an. Finneas, Lukas Graham und Aaron Rowe sowie Eds Tourband Beoga erklärten, bei keinem der Konzerte mehr auftreten zu wollen.
Macklemore hatte seinen Auftritt in New Jersey genutzt, um vor dem Publikum "Free Palestine" zu rufen. Später erklärte er auf Instagram, Ed und dessen Team hätten entschieden, ihn von der Tour zu nehmen, betonte jedoch, dass er dem britischen Popstar keine Schuld gebe. Robert Kraft, Eigentümer der New England Patriots und des Gillette Stadium, habe Ed in eine "besch***ene Lage" gebracht. "Ed sagte mir, dass Kraft gesagt habe, ich dürfe nicht in seinem Stadion auftreten", so der Rapper.
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