Ringo Starr ist überzeugt: Die Beatles hätten sich wiedervereinigt

Ringo Starr ist überzeugt: Die Beatles hätten sich wiedervereinigt.

20.09.2026 2 Min Lesezeit 639 Aufrufe

Ringo Starr glaubt, dass die Beatles irgendwann wieder gemeinsam Musik gemacht hätten, wenn John Lennon und George Harrison noch leben würden.

Mehr als ein halbes Jahrhundert nach der Trennung blickt der heute 86-jährige Schlagzeuger auf die besondere Verbindung der vier Musiker zurück. Im Gespräch mit 'Page Six' erklärte Starr, er halte eine spätere Reunion durchaus für möglich. "Ich glaube tatsächlich, dass die Beatles irgendwann wieder zusammengekommen wären, wenn wir alle noch hier wären." Besonders der Verlust von George Harrison beschäftige ihn bis heute: "Und George – ich vermisse George."

Lennon wurde 1980 im Alter von 40 Jahren vor seinem New Yorker Wohnhaus erschossen. Harrison starb 2001 mit 58 Jahren an Krebs. Starr selbst steht weiterhin in engem Kontakt mit Paul McCartney (84), dem einzigen weiteren noch lebenden Mitglied der legendären Band. Was ihm aus seiner Beatles-Zeit am meisten fehle, sei nicht nur die Musik. Vielmehr vermisse er die Freundschaft und den Zusammenhalt der vier Musiker. "Ich vermisse ihre Freundschaft, das Miteinander und die Unterstützung, die wir uns gegenseitig gegeben haben", sagte Starr.

Starr und McCartney stehen bis heute regelmäßig miteinander in Verbindung. Etwa zweimal im Monat sprechen die beiden miteinander oder treffen sich, wenn McCartney in England ist. Auch musikalisch haben sie ihre Zusammenarbeit nach dem Ende der Beatles fortgesetzt. McCartney spielte im Laufe der Jahre Bass auf mehreren Soloalben seines ehemaligen Bandkollegen. "Wir sind immer noch Freunde", betonte Starr gegenüber 'Page Six'.

Neue Aufmerksamkeit erhält die Band derzeit auch durch das ambitionierte Beatles-Filmprojekt von Regisseur Sam Mendes. Geplant sind vier miteinander verbundene Filme, die jeweils aus der Perspektive eines Bandmitglieds erzählt werden. Harris Dickinson soll Lennon verkörpern, Paul Mescal übernimmt die Rolle von McCartney, Joseph Quinn spielt Harrison und Barry Keoghan Starr. Die vier Filme sollen 2028 in die Kinos kommen. Starr steht dem Vorhaben positiv gegenüber. "Ich finde das tatsächlich großartig", sagte er. Es handle sich allerdings ausdrücklich nicht um eine Dokumentation, sondern um eine filmische Erzählung aus vier Perspektiven.

Quelle: Bang Showbiz
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Alexander von Walden

Leitender Redakteur Gesellschaft & Entertainment

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