Logan Paul widerspricht christlichem Influencer: 'Homosexualität ist keine Entscheidung!'

Logan Paul hat der Behauptung widersprochen, Menschen würden sich bewusst dafür entscheiden, homosexuell zu sein.

vor 2 Tagen 1 Min Lesezeit 2044 Aufrufe

Logan Paul hat der Behauptung widersprochen, Menschen würden sich bewusst dafür entscheiden, homosexuell zu sein.

Der WWE-Star und YouTuber diskutierte in seinem Podcast 'Impaulsive' mit dem christlichen Influencer Bryce Crawford über sexuelle Orientierung. Paul erklärte, er selbst sei heterosexuell, könne aber nicht sagen, warum er sich zu Frauen hingezogen fühle – abgesehen davon, dass er davon ausgehe, so geboren worden zu sein.

"Es gibt jede Menge schwule Menschen auf diesem Planeten, von denen ich glaube, dass sie auf dieselbe Weise geboren wurden", sagte der 31-Jährige. Für ihn ergebe es deshalb keinen Sinn, Homosexualität als bewusste Entscheidung oder als bloße Ausnahme darzustellen. Paul verwies außerdem auf die gesellschaftlichen Schwierigkeiten, denen homosexuelle Menschen teilweise ausgesetzt seien. Gerade religiöse Verurteilung, Ausgrenzung und Spott könnten das Leben zusätzlich erschweren.

Als Crawford argumentierte, Liebe und auch das Schwulsein seien "eine Entscheidung", zeigte sich Paul nicht überzeugt. Wenn Homosexualität tatsächlich frei gewählt werde, stelle sich für ihn die Frage, warum sich jemand bewusst für einen Weg entscheiden sollte, der wegen gesellschaftlicher Vorurteile häufig schwieriger sei.

Auch an Crawfords Formulierung, Menschen würden "mit Homosexualität kämpfen", störte sich Paul deutlich. "Bro, allein diese Wortwahl ist verrückt", sagte er. Viele Betroffene würden schließlich keineswegs mit ihrer Sexualität kämpfen, sondern seien "einfach stolz schwul".

Paul war bereits 2019 wegen eigener Äußerungen über Homosexualität in die Kritik geraten. Damals hatte er bei einer Diskussion über Neujahrsvorsätze in seinem Podcast scherzhaft angekündigt, "einen Monat lang schwul" sein zu wollen. Unter anderem kritisierte YouTuber Daniel Preda ihn dafür und warf Paul vor, die schwule Community als Aufmerksamkeitsträger zu benutzen. Stattdessen solle er seine Reichweite nutzen, um LGBT+-Menschen eine Stimme zu geben.

Paul räumte anschließend ein, sich unpassend ausgedrückt zu haben. "Sehr schlechte Wortwahl … Mein Fehler", schrieb er damals auf X und kündigte an, die Kontroverse in seinem Podcast aufzuarbeiten.

Quelle: Bang Showbiz
Teilen:
Zurück zur Übersicht

Verwandte Stories

Pete Davidson verrät, wie die Vaterschaft sein Leben verändert hat

Pete Davidsons Prioritäten haben sich grundlegend verändert, seit er Vater geworden ist.

vor 18 Stunden 2 Min 484

Dakota Johnson würde 'liebend gerne' Kinder bekommen

Dakota Johnson möchte künftig weniger Zeit an Filmsets verbringen und sich stärker auf ihr Privatleben konzentrieren.

vor 18 Stunden 2 Min 1518

Heidi Klum kündigt 'blutiges' Halloween-Kostüm an

Heidi Klum kündigt 'blutiges' Halloween-Kostüm an.

vor 23 Stunden 1 Min 1344

Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies und ähnliche Technologien, um die Nutzung unserer Website zu analysieren und Statistiken zu erstellen. Diese Daten helfen uns, unsere Inhalte zu verbessern. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit in unserer Datenschutzerklärung widerrufen.