Dolly Partons Nachlassverwaltung zieht Klage gegen ihren Neffen Bryan Seaver zurück

Die Firma She's Alive LLC hat die freiwillige Rücknahme ihrer Klage gegen Dolly Partons Neffen beantragt.

vor 3 Stunden 2 Min Lesezeit 171 Aufrufe

Dolly Partons Nachlassverwalter haben die Klage gegen ihren Neffen Bryan Seaver zurückgezogen.

Damit endet vorerst ein juristischer Streit, der nach dem Tod der Country-Ikone im August entbrannt war. Seaver war kurz nach dem Tod seiner Tante von seinem Posten als Sicherheitschef entlassen worden. Anschließend erwirkte She's Alive LLC, ein Unternehmen, das zum Schutz der geschäftlichen Interessen der Sängerin nach ihrem Tod gegründet worden war, eine einstweilige Verfügung gegen ihn. Inzwischen hat die Firma beim zuständigen Chancery Court im US-Bundesstaat Tennessee jedoch die freiwillige Rücknahme der Klage beantragt.

Die Einstellung erfolgte ohne Präjudiz. Das bedeutet, dass das Verfahren zu einem späteren Zeitpunkt erneut aufgenommen werden könnte. Für Bryan Seaver ist die Entscheidung dennoch eine Erleichterung. Sein Anwalt erklärte gegenüber dem US-Portal 'TMZ', sein Mandant sei "dankbar, dieses Missverständnis hinter sich lassen zu können". Weiter betonte der Jurist, Seaver habe sich während Dolly Partons Leben beruflich um deren Sicherheit gekümmert und fühle sich seiner Tante, ihrer Musik, ihrer Familie und ihrem Vermächtnis weiterhin eng verbunden. Er hoffe nun, dass die gesamte Familie in Ruhe trauern könne und das Lebenswerk der Sängerin unberührt bleibe.

She's Alive LLC wird von Dolly Partons Manager Danny Nozell geleitet. Das Unternehmen hatte Seaver vorgeworfen, damit gedroht zu haben, die Markenpartnerschaften der '9 to 5'-Interpretin zu zerstören. Außerdem soll er weitere Drohungen ausgesprochen haben, die zum Rücktritt mehrerer Mitarbeiter geführt hätten. Seaver wies die Vorwürfe zurück. Seine privaten Nachrichten mit Nozell seien aus dem Zusammenhang gerissen worden. Zwar hätten die Unterhaltungen auch "derbe" Ausdrücke enthalten, seien insgesamt jedoch "freundschaftlicher" Natur gewesen.

Erst vor weniger als zwei Wochen veröffentlichte Seaver auf Facebook eine längere Stellungnahme seiner Mutter Cassie. Darin äußerte sich diese erstmals öffentlich zur Situation ihres Sohnes und betonte, wie sehr sie ihn liebe. Sie habe lange mit sich gerungen, ob sie sich während dieser schmerzhaften und privaten Zeit überhaupt öffentlich äußern solle. Zudem unterstrich Cassie, dass Seaver und Parton eine "ganz besondere und bedeutungsvolle Beziehung" gehabt hätten. Ihre Schwester habe ihn sogar persönlich ausgewählt, um die Nachricht von ihrem Tod bekannt zu geben. Abschließend fügte sie hinzu: "Mir ist bewusst, dass wir uns in einer Situation befinden, in der es um zutiefst persönliche Angelegenheiten, unterschiedliche Sichtweisen und Themen geht, die mit Bedacht, Respekt und auf angemessenen Wegen geklärt werden sollten."

Quelle: Bang Showbiz
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Alexander von Walden

Leitender Redakteur Gesellschaft & Entertainment

Verantwortet als erfahrener Medien- und Entertainment-Journalist das tagesaktuelle Boulevard-Ressort auf promi-deluxe.de. Er widmet sich schwerpunktmäßig der europäischen Medienlandschaft und den Königshäusern, prüft eingehende Agenturmeldungen auf Relevanz und sichert die redaktionelle Qualität der täglichen News.

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