Charlize Theron: 'Ich wünsche mir Sicherheit für jeden jungen Menschen'

Charlize Theron wünscht sich Sicherheit für jeden jungen Menschen.

21.09.2026 2 Min Lesezeit 673 Aufrufe

Charlize Theron setzt sich seit Jahren für Kinder und Jugendliche ein. Die Schauspielerin betont, dass ihre eigene Erfahrung als Mutter ihren Wunsch verstärkt habe, jungen Menschen weltweit ein sicheres und chancenreiches Leben zu ermöglichen.

Die 51-Jährige adoptierte 2012 Jackson, heute 14, und drei Jahre später August, heute 12. Gerade der Blick auf ihre eigenen Kinder habe ihr noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig ihr dieses Thema ist. Gegenüber dem US-Magazin 'People' erklärte Theron: "Mein Interesse daran, mit jungen Menschen zu arbeiten – insbesondere mit jungen Mädchen – war schon ein Teil meines Lebens, bevor ich Kinder hatte." Daran werde sich auch in Zukunft nichts ändern. "Ich denke, dass es auch dann noch etwas sein wird, das mir wichtig ist, wenn meine Kinder einmal ausgezogen sind", sagte die Oscar-Preisträgerin. Dass ihre Töchter unter privilegierten Bedingungen aufwachsen, habe ihren Blick auf die Lebensrealität anderer Kinder sogar geschärft.

Theron sei bewusst, welches Glück ihre Kinder haben. Sie könnten in einem geschützten Umfeld aufwachsen und ihre Möglichkeiten ausschöpfen. "Wenn man zwei junge Mädchen hat und sie in privilegierten Verhältnissen leben, bringt mich das erst recht zu der Erkenntnis, dass ich Sicherheit für jeden jungen Menschen möchte", so die Schauspielerin. Weiter sagte sie: "Ich sehe, dass meine Kinder sicher sind, dass sie einen geschützten Raum haben und sich entfalten können. Sie können erfolgreich sein und müssen nicht einfach nur überleben. Und genau das wünsche ich mir für junge Menschen."

Auch ihre persönliche Einstellung zur Adoption hat Theron bereits mehrfach erläutert. Für sie sei Adoption schon immer eine bewusste Entscheidung gewesen. Gegenüber dem Magazin 'ELLE' erzählte sie, dass ihre Mutter ihr einmal einen Brief aus ihrer Kindheit gezeigt habe. Darin habe die kleine Charlize darum gebeten, ein Waisenhaus besuchen zu dürfen. "Ich wollte einen Bruder oder eine Schwester. Mir war schon damals bewusst, dass es auf dieser Welt so viele Kinder gibt, die keine Familie haben", erinnerte sie sich. Adoption sei für sie etwas sehr Persönliches. Gleichzeitig respektiere sie Menschen, die sich nicht vorstellen könnten, ein adoptiertes Kind wie ihr eigenes großzuziehen. Für sie selbst habe es diese Unterscheidung jedoch nie gegeben: "Ich habe beim Aufziehen eines adoptierten Kindes im Vergleich zu meinem eigenen leiblichen Kind nie einen Unterschied gesehen. Ich habe nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Adoption war für mich immer die erste Wahl – sogar zu einer Zeit, als ich noch in einer Beziehung war."

Quelle: Bang Showbiz
Redaktionelle Verantwortung
Alexander von Walden

Leitender Redakteur Gesellschaft & Entertainment

Verantwortet als erfahrener Medien- und Entertainment-Journalist das tagesaktuelle Boulevard-Ressort auf promi-deluxe.de. Er widmet sich schwerpunktmäßig der europäischen Medienlandschaft und den Königshäusern, prüft eingehende Agenturmeldungen auf Relevanz und sichert die redaktionelle Qualität der täglichen News.

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