„Videos direkt melden“: Vincent Gross wehrt sich gegen Todesmeldung

Immer wieder erscheinen in sozialen Netzwerken falsche Todesnachrichten. Nun hat es auch den Schlagersänger Vincent Gross (29) getroffen. Der Schweizer wollte auf YouTube eigentlich nur nachschauen, wie das aktuelle Musikvideo läuft, wie er dem Schweizer „Blick“ erklärte. Stattdessen stieß er auf seinen eigenen Nachruf. „Endstadium Krebs: Vincent Gross verabschiedet sich von seinen Schweizer Fans“, lautet …

19.08.2026 2 Min Lesezeit 222 Aufrufe

Immer wieder erscheinen in sozialen Netzwerken falsche Todesnachrichten. Nun hat es auch den Schlagersänger Vincent Gross (29) getroffen. Der Schweizer wollte auf YouTube eigentlich nur nachschauen, wie das aktuelle Musikvideo läuft, wie er dem Schweizer „Blick“ erklärte. Stattdessen stieß er auf seinen eigenen Nachruf. „Endstadium Krebs: Vincent Gross verabschiedet sich von seinen Schweizer Fans“, lautet die Schlagzeile eines Clips, der ihm eine tödlich verlaufende Darmkrebserkrankung andichtet.

„Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen soll“, sagt Gross. Fassungslos macht ihn vor allem, dass jemand die „Dreistigkeit hat, einfach so etwas zu erfinden“. Sein erster Gedanke: „Ich glaub ich spinn!“

Auch Beatrice Egli taucht in dem Fake auf

Erfunden ist an dem Video nicht nur der Tod. Gross soll darin seine Diagnose öffentlich gemacht haben und mit Liedern wie „Joana“ bekannt geworden sein. „Das sind nicht mal Songs von mir“, stellt er klar. Hineingezogen wurde außerdem seine Kollegin Beatrice Egli (38). Darüber kann Gross dann doch lachen: „Immerhin: Beatrice trauert um mich.“

Hinter solchen Clips steckt ein Geschäftsmodell. Die Urheber bauen Fotomontagen, veröffentlichen sie im Stil eines Medienunternehmens, damit alles echt aussieht, und verdienen an der Werbung, die vor dem Video läuft. Gross nennt das eine „relativ skrupellose Masche“, der praktisch jede Künstlerin und jeder Künstler zum Opfer falle.

„Ein Fass ohne Boden“

Neu ist das Problem für ihn nicht. „Es ist halt auch kein Einzelfall. Solche Videos kommen einfach immer und immer und immer wieder“, sagt er dem „Blick“. Und: „Bei einem Autounfall bin ich ja auch schon ein paar Mal gestorben.“

Melden hilft nur begrenzt, die Sache sei „ein Fass ohne Boden“: Werde ein Account gesperrt, sei am nächsten Tag der nächste mit denselben Inhalten online. Gross wundert sich, warum eine Plattform wie YouTube solche Videos nicht vor der Veröffentlichung prüft und im Zweifel gleich entfernt.

Bild: Bei Auftritten wie im Juli beim Schlagermove in Hamburg zeigt sich Vincent Gross stets gutgelaunt. Eine falsche Todesmeldung hat ihn jetzt aber verblüfft. / Quelle: imago images/Eventpress/Becher

Quelle: spot-on-news
Redaktionelle Verantwortung
Valentin Grimaldi

Sonderkorrespondent für Gesellschaft & Kultur

Befasst sich als Kulturjournalist vor allem mit den tiefgründigeren Geschichten im Entertainment-Sektor. Seine Schwerpunkte auf promi-deluxe.de sind exklusive Hintergrundberichte, biografische Porträts sowie Analysen zu Persönlichkeiten aus Kunst, Wirtschaft und High Society.

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