Patrice Aminati spricht über schwierige Zeit vor ihrer Trennung
Die krebskranke Moderatorin gesteht, dass sie sich selbst "wahnsinnig gehasst" habe.
Patrice Aminati gibt Einblicke in die Zeit vor ihrer Trennung von Daniel Aminati.
Seit 2023 lebt die Influencerin mit der Diagnose schwarzer Hautkrebs. Inzwischen wird sie palliativ behandelt. Die unheilbare Erkrankung veränderte nicht nur den Alltag der 31-Jährigen, sondern belastete auch ihre Ehe. Im September 2025 trennte sich Patrice von dem Vater ihrer Tochter Charly Malika (4). In der ZDF-Reihe 'Terra Xplore: Im Kopf von ...' sprach sie nun offen darüber, wie sehr die Krankheit ihr Selbstbild und ihre Ehe beeinflusste.
Im Gespräch mit Psychologe Leon Windscheid beschrieb Patrice, wie schwer es ihr fiel, mit ihrem veränderten Zustand umzugehen. "Ich habe mich selber so wahnsinnig gehasst in diesem Moment", gestand sie. Die Moderatorin habe sich nicht mehr als die Frau wiedererkannt, die Daniel einst geheiratet hatte. "Mein Ex-Mann hat eine junge Frau geheiratet, die Kraft hat, die Bock aufs Leben hat", erklärte sie. Die Krankheit habe sie körperlich und seelisch an ihre Grenzen gebracht. Sie beschrieb sich als jemanden, "der nicht mehr kann, der unfassbar traurig ist, der hilfs- und pflegebedürftig ist".
In dieser Zeit habe sie bei ihren Eltern mehr Geborgenheit gefunden als in ihrer Partnerschaft. "Ich habe mich da wohler gefühlt bei meinen Eltern, in diesem Nest, geborgen", berichtete sie. Ihren damaligen Zustand fasste die junge Mutter mit deutlichen Worten zusammen: "Das war grausam." Patrice und Daniel Aminati hatten im April 2022 geheiratet. Sieben Monate nach der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter Charly Malika erhielt Patrice die Krebsdiagnose. Im September 2025 zog sie schließlich einen Schlussstrich unter die Beziehung; öffentlich bekannt wurde die Trennung im Dezember desselben Jahres.
Ihre Entscheidung bezeichnete Patrice rückblickend als Schritt für sich selbst: Sie sei "nicht gegen jemanden, sondern für mich" gewesen. Gleichzeitig richtet sich ihr Blick auf Tochter Charly, die inzwischen vier Jahre alt ist. "Ich habe die Verantwortung für dieses Kind. Zumindest, bis sie 18 ist", sagte Patrice. Ihrer Tochter habe sie bislang nicht erklärt, was ihre Erkrankung bedeutet. Zu Hause werde der Begriff Krebs bewusst vermieden: "Wir sagen das Wort nie."
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