Meghan könnte britische Staatsbürgerschaft wieder zum Thema machen

Meghan, Herzogin von Sussex, könnte einem Bericht zufolge ihre früheren Pläne für eine britische Staatsbürgerschaft wieder aufgreifen.

vor 3 Stunden 2 Min Lesezeit 1600 Aufrufe

Meghan, Herzogin von Sussex, könnte einem Bericht zufolge ihre früheren Pläne für eine britische Staatsbürgerschaft wieder aufgreifen.

Anlass für die Spekulationen ist die Rückkehr der Sussexes nach Großbritannien. Meghan zog im August gemeinsam mit Prinz Harry und den beiden Kindern Prinz Archie und Prinzessin Lilibet zurück ins Vereinigte Königreich, nachdem die Familie sechs Jahre lang hauptsächlich in Kalifornien gelebt hatte. Die Familie richtet sich dem Bericht zufolge in einem privaten Wohnsitz außerhalb Londons ein, der nicht zum königlichen Besitz gehört, und behält gleichzeitig Verbindungen in die USA. Die Kinder sollen in Großbritannien zur Schule gehen.

Damit stellt sich erneut die Frage, ob Meghan das Einbürgerungsverfahren wieder aufnehmen könnte, das sie nach ihrer Hochzeit mit Harry ursprünglich anstrebte. Ein Insider erklärte gegenüber 'Radar Online', Meghan habe die britische Staatsbürgerschaft nach ihrer Hochzeit 2018 ernsthaft verfolgt, weil sie damals davon ausgegangen sei, dauerhaft in Großbritannien zu leben. Nach dem Rückzug des Paares als arbeitende Royals und dem Umzug in die USA habe dafür kaum noch ein praktischer Anlass bestanden. Die jetzige Rückkehr könne diese Überlegungen jedoch erneut verändern. Der Insider betonte zugleich, dass daraus keineswegs ein unmittelbar bevorstehender Antrag abzuleiten sei. Sollte Großbritannien aber wieder zum langfristigen Lebensmittelpunkt der Familie werden, könnte das Thema "wieder auf den Tisch kommen".

Meghan und Harry heirateten im Mai 2018 in der St George's Chapel auf Schloss Windsor. Bereits damals hatte der Kensington Palace erklärt, dass die US-Amerikanerin das reguläre Einbürgerungsverfahren durchlaufen und aufgrund ihrer Ehe mit einem Mitglied der königlichen Familie keine Sonderbehandlung erhalten sollte. Die Ehe mit einem britischen Staatsbürger führt nicht automatisch zur britischen Staatsbürgerschaft. Für eine Einbürgerung über einen britischen Ehepartner gelten verschiedene Voraussetzungen hinsichtlich Aufenthaltsstatus, Aufenthaltsdauer, Abwesenheiten, Sprachkenntnissen und Kenntnissen über das Leben im Vereinigten Königreich. Hinzu kommen weitere gesetzliche Anforderungen an Antragsteller.

Für Meghan hätte eine Einbürgerung nach Ansicht der 'Radar Online'-Quelle auch symbolische Bedeutung. Ihr Verhältnis zu Großbritannien sei vor dem Umzug in die USA äußerst schwierig geworden. Eine spätere Entscheidung für die britische Staatsbürgerschaft würde deshalb einen deutlichen Kontrast zu den Umständen ihres damaligen Abschieds darstellen. Ob Meghan diesen Schritt tatsächlich plant, ist damit allerdings nicht bestätigt.

Quelle: Bang Showbiz
Redaktionelle Verantwortung
Alexander von Walden

Leitender Redakteur Gesellschaft & Entertainment

Verantwortet als erfahrener Medien- und Entertainment-Journalist das tagesaktuelle Boulevard-Ressort auf promi-deluxe.de. Er widmet sich schwerpunktmäßig der europäischen Medienlandschaft und den Königshäusern, prüft eingehende Agenturmeldungen auf Relevanz und sichert die redaktionelle Qualität der täglichen News.

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