Jenna Ortega: 'Menschen machen das Leben so besonders'
Jenna Ortega findet, Menschen machen das Leben so besonders.
Jenna Ortega ist überzeugt, dass es die Menschen sind, die das Leben so besonders machen und nicht die Technologie.
Die 24-jährige Schauspielerin spielt in dem neuen Science-Fiction-Film 'Klara and the Sun', der auf dem gleichnamigen Roman von Kazuo Ishiguro basiert, die künstliche Freundin Klara. Diese soll einem einsamen, schwer kranken Teenager-Mädchen zur Seite stehen. Jenna betont jedoch, dass Technologie menschliche Gefühle nicht ersetzen kann. Im Gespräch mit 'The Hollywood Reporter' erklärte sie: "Künstliche Intelligenz empfindet keine Liebe und weiß auch nicht, was Liebe bedeutet. Sie kann neugierig sein und versuchen, sie zu verstehen. Aber letztendlich sind es die Menschen, mit denen wir uns umgeben, die das Leben so besonders machen."
Obwohl 'Klara and the Sun' im Science-Fiction-Genre angesiedelt ist, steht für Jenna die zutiefst menschliche Geschichte im Mittelpunkt. "Was ich an dieser Geschichte so sehr liebe und warum ich sie unbedingt erzählen wollte, ist Folgendes: Klara ist eine künstliche Freundin, die in eine zutiefst zerrüttete und komplizierte Familie kommt, in der viel zu wenig miteinander kommuniziert wird. Doch am Ende hilft sie den Familienmitgliedern dabei, die Fehler und Schwächen des jeweils anderen anzunehmen und miteinander ins Gespräch zu kommen", erklärte die Schauspielerin. Sie fügte hinzu: "In dieser isolierten, düsteren und seltsamen dystopischen Welt führt Klara die Menschen zurück zur Liebe. Und wenn wir auf all die Jahrhunderte zurückblicken, in denen Menschen gelebt haben, erkennen wir, dass es im Kern immer um die Liebe geht. Und daran wird sich auch nichts ändern."
Regie bei 'Klara and the Sun' führte Taika Waititi, der eng mit dem Schriftsteller Kazuo Ishiguro an dem Projekt zusammenarbeitete. Der 51-jährige Filmemacher, der mit Popstar Rita Ora verheiratet ist, verriet, dass er von Anfang an seine eigene kreative Vision für die Verfilmung hatte. "Gleich zu Beginn sprach ich mit Ishiguro und sagte ihm: 'Das ist die Atmosphäre, die ich mir vorstelle. In diese Richtung möchte ich gehen.' Er unterstützte mich dabei sehr. Er sagte: 'Ich möchte nicht, dass du eine übermäßig werkgetreue, absolut originalgetreue Verfilmung des Buches machst, denn das wäre langweilig. Jedes Mal, wenn jemand versucht, meine Werke auf diese Weise zu verfilmen, funktioniert es nicht.'" Ishiguro habe ihn ausdrücklich dazu ermutigt, dem Film seine eigene Handschrift zu verleihen, so Waititi: "Er bestärkte mich darin, die Geschichte stärker in meine eigene Richtung zu entwickeln."
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