James Wan: 'Die Zukunft des Horrors kommt von neuen Stimmen'
James Wan verspricht, die "Zukunft des Horrors" zu fördern, während sein gemeinsames Unternehmen mit Jason Blum nach der Fusion offiziell in Blumhouse Atomic umbenannt wird.
James Wan will verstärkt auf Nachwuchstalente setzen und ihnen neue Möglichkeiten im Horrorgenre eröffnen.
Mit der Umbenennung seiner gemeinsamen Produktionsfirma mit Jason Blum in Blumhouse Atomic soll dieser Ansatz künftig weiter ausgebaut werden. Zwei Jahre nachdem sich Wans Produktionsfirma Atomic Monster und Jason Blums Unternehmen Blumhouse zusammengeschlossen haben, tritt das gemeinsame Unternehmen nun unter dem neuen Namen auf. Die beiden Produzenten wollen dabei weiterhin junge Filmemacher fördern und ihnen langfristige Perspektiven bieten. "Die Zukunft des Horrors kommt von neuen Stimmen. Blumhouse Atomic eröffnet uns weitere Möglichkeiten, diese Talente zu entdecken und langfristig zu unterstützen", erklärte Wan in einem Statement.
Er selbst habe mit einem kleinen Film angefangen und Menschen gebraucht, die bereit gewesen seien, ihm eine Chance zu geben. Deshalb sei es ihm ein persönliches Anliegen, anderen Regisseuren ähnliche Möglichkeiten zu bieten. "Die Zusammenarbeit mit Filmemachern wie Kane Parsons, Curry Barker, Josh Giuliano und Dylan Clark ist ein wichtiger Teil davon", ergänzte Wan. "Wir möchten ihnen die Freiheit geben, etwas Eigenständiges zu schaffen und Beziehungen aufzubauen, die über einen einzelnen Film hinaus Bestand haben."
Trotz des gemeinsamen Unternehmens bleiben Atomic Monster und Blumhouse eigenständige Produktionslabels mit jeweils eigenen Kreativteams. Zusammen haben ihre Produktionen weltweit mehr als 2,5 Milliarden Dollar an den Kinokassen eingespielt. Die kombinierten Produktionsbudgets lagen dabei unter 330 Millionen Dollar. Auch Blum blickt positiv auf den Zusammenschluss zurück. "Als wir unsere Unternehmen zusammengeführt haben, waren wir überzeugt, dass das Ganze mehr sein würde als die Summe seiner Teile. Genau das ist eingetreten", betonte er.
Unter einem gemeinsamen Dach vereinen sie inzwischen einige der bekanntesten Horror-Franchises, darunter 'The Conjuring', 'Insidious' und 'Saw'. Kein anderer Filmemacher habe mehr Horror-Reihen geschaffen als Wan. Zudem kündigte Blum eine Rückkehr Wans zum 'Saw'-Franchise an. Ein neues Kapitel der Filmreihe sei bereits in Arbeit. "Wir verfügen über die Möglichkeiten eines großen Studios, behalten aber die kreative Freiheit und finanzielle Disziplin eines unabhängigen Unternehmens", erklärte der 57-Jährige. "Außerdem haben wir mehr Chancen denn je, diese Geschichten über das Kino hinaus ins Fernsehen, in Videospiele und in Live-Erlebnisse zu bringen."
Aktuell arbeiten die beiden Produzenten an neuen Filmen der Reihen 'Paranormal Activity' und 'Blair Witch'. Zum Filmprogramm für 2027 gehören außerdem 'River', 'The Exorcist: Martyrs', 'Anything But Ghosts', 'Sleepover', 'Molepeople', 'Seasons' und 'The Revenge of La Llorona'.
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