Hayley Williams von Donald Trumps Regierung wegen ICE- und 'Free Palestine'-Protest kritisiert

Hayley Williams ist von der US-Regierung für politische Äußerungen bei einem ihrer Konzerte kritisiert worden.

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Hayley Williams ist von der US-Regierung für politische Äußerungen bei einem ihrer Konzerte kritisiert worden.

Die Paramore-Frontfrau hatte am Samstag (3. Oktober) im 'North Island Credit Union Amphitheater' in Kalifornien während ihres Songs 'Ice In My OJ' "F*** ICE" gerufen und sich außerdem für ein "freies, verdammtes Palästina" ausgesprochen.

Ein Sprecher des US-Heimatschutzministeriums reagierte darauf gegenüber 'Fox News Digital' und forderte Williams auf, das "Opfer" von Bundesbeamten nicht herabzuwürdigen. "Amerika ist unseren Bundesbeamten, die für unsere Sicherheit sorgen, jederzeit dankbar", erklärte der Sprecher. Williams solle den Beamten für ihren Dienst danken, anstatt deren Einsatz abzuwerten.

Die 'Misery Business'-Sängerin hat in der Vergangenheit wiederholt öffentlich Stellung zu Donald Trump und dessen Politik bezogen. Zuletzt unterstützte sie außerdem Macklemore sowie weitere Künstler, die Ed Sheerans 'Loop Tour' verlassen hatten, nachdem Macklemore während eines Auftritts als Support-Act in New Jersey eine "Free Palestine"-Rede gehalten hatte und anschließend aus dem US-Abschnitt der Tour gestrichen worden war.

Bei ihrem Konzert im 'Forest Hills Stadium' in New York im September nahm Williams mehrere dieser Musiker in die Playlist vor ihrer Show auf. Dazu gehörten Macklemores 'Can't Hold Us' und 'Thrift Shop', Lukas Grahams 'Mama Said', 'For Cryin' Out Loud' von Finneas, Rowes 'The Lane' sowie Beogas 'Aurora II'.

Auch Ed Sheerans weitgehend unpolitische Haltung kommentierte Williams mit deutlichem Sarkasmus. Online schrieb sie aus dessen vermeintlicher Perspektive, er habe all die derzeitigen Gräueltaten gesehen und halte die Diskussion am Laufen, "indem ich nichts sage". Als öffentliches Vorbild müsse er schließlich darauf achten, seine jungen Fans beziehungsweise "Investoren und Aktionäre" nicht dadurch zu enttäuschen, dass er politisch werde. Seine Konzerte seien schließlich "etwas so viel Größeres als Politik – sie sind Kommerz".

Der 'Shape of You'-Sänger selbst hat betont, dass ihn die Situation zwischen Israel und Palästina "entsetzt".

Quelle: Bang Showbiz
Redaktionelle Verantwortung
Nicolas Berg

Redakteur für internationale Popkultur & Lifestyle

Analysiert für promi-deluxe.de die Entwicklungen in der amerikanischen und britischen Unterhaltungsindustrie. Durch seinen journalistischen Fokus auf internationale Popkultur, Hollywood-News und globale Award-Shows kuratiert und bereitet er die spannendsten Geschichten aus Übersee stilsicher für unsere Leser auf.

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