Hayden Panettiere: Mutter äußert sich zur Entfremdung

Die Mutter von Hayden Panettiere nimmt eine "toxische Person" im Umfeld der verstorbenen Schauspielerin ins Visier.

21.08.2026 2 Min Lesezeit 1325 Aufrufe

Hayden Panettieres Mutter macht eine "toxische Person" für die Entfremdung von ihrer Tochter vor deren Tod verantwortlich.

Die 'Heroes'-Schauspielerin, die am Sonntag (16. August) im Alter von 36 Jahren starb, hatte über viele Jahre ein angespanntes Verhältnis zu ihrer Mutter Lesley Vogel. Diese betont nun jedoch, dass die Entfremdung nicht auf "fehlende Fürsorge oder Liebe" zurückzuführen gewesen sei. Lesley, die in Haydens jungen Jahren deren Karriere managte, erklärte gegenüber 'Entertainment Tonight': "Es lag an der Einmischung einer toxischen Person. Hayden war eine wunderschöne und talentierte junge Frau, die leider an die falsche Person geriet. Obwohl ihre Familie versucht hat, ihn aus ihrem Leben zu entfernen, ist uns das nicht gelungen."

Lesley wies zudem darauf hin, dass Ermittler der Drogenfahndung in die Untersuchungen zum Tod des 'Nashville'-Stars einbezogen wurden. Sie fügte hinzu: "Das lässt mich glauben, dass es noch offene Fragen zu den Ereignissen gibt. Und ich denke, wir alle suchen nach Antworten." Obwohl sie niemanden namentlich beschuldigte, hatte Lesley nach Haydens Tod erklärt, dass sie und der Vater der 'Scream 4'-Schauspielerin, Alan Panettiere, versucht hätten, deren On-off-Freund Brian Hickerson aus dem Leben ihrer Tochter zu entfernen.

Hayden hatte in der Vergangenheit mit Drogenmissbrauch und Alkoholproblemen zu kämpfen. Lesley warf Brian, der zum Zeitpunkt ihres Todes bei ihr war, vor, ihr Verhalten über die Jahre "begünstigt" zu haben. Gegenüber 'NBC News' sagte sie: "Diese Person in ihrem Leben, die wir schon seit geraumer Zeit loszuwerden versucht haben, war bei ihrem Tod bei ihr. Das war Brian Hickerson. Es gibt eine lange Vorgeschichte, in der Brian Haydens Verhalten immer wieder begünstigt hat. Deshalb waren ihr Vater und ich seinetwegen schon lange besorgt."

Hayden hatte zuvor darüber gesprochen, wie sich das Verhältnis zu ihrer Mutter verschlechterte, als die Grenzen zwischen deren Rolle als Mutter und Managerin zunehmend verschwammen. Im Podcast 'On Purpose with Jay Shetty' offenbarte sie im Mai: "Alles war geschäftlich. Ich wurde zur Vertrauten, zur Assistentin, zur Therapeutin und zur Schulter zum Ausweinen – zu allem, nur nicht zu ihrem Kind."

Quelle: Bang Showbiz
Redaktionelle Verantwortung
Alexander von Walden

Leitender Redakteur Gesellschaft & Entertainment

Verantwortet als erfahrener Medien- und Entertainment-Journalist das tagesaktuelle Boulevard-Ressort auf promi-deluxe.de. Er widmet sich schwerpunktmäßig der europäischen Medienlandschaft und den Königshäusern, prüft eingehende Agenturmeldungen auf Relevanz und sichert die redaktionelle Qualität der täglichen News.

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