Halle Berry: Einstweilige Verfügung nach Vorwürfen ihres Ex-Mannes

Halle Berrys Ex-Mann Olivier Martinez hat eine einstweilige Verfügung gegen sie erwirkt, nachdem er ihr vorgeworfen hat, ihren zwölfjährigen Sohn Maceo körperlich misshandelt zu haben.

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Halle Berrys Ex-Mann Olivier Martinez hat ihr vorgeworfen, ihren zwölfjährigen Sohn körperlich misshandelt zu haben.

Der Anwalt des 60-jährigen Hollywoodstars bezeichnete die Klage als "völlig haltlos und bewusst irreführend". Ein Richter in Los Angeles hat derweil eine einstweilige Verfügung gegen die Schauspielerin erlassen. Wie das 'People'-Magazin berichtet, ordnete der Richter eine vorübergehend geänderte Besuchsregelung an. Dabei wurde festgehalten, dass das teilweise Sorgerecht "weiterhin aufrechterhalten werden soll, um die Kommunikation zwischen [Berry] und [Maceo] zu gewährleisten".

Einen Antrag, Berrys Nüchternheit überwachen zu lassen, lehnte der Richter wegen "unzureichender Informationen" ab. In seinem am 1. Oktober eingereichten Antrag behauptete der ebenfalls 60-jährige Martinez, Berry habe ihm "emotionalen und psychischen Stress aufgrund der körperlichen Misshandlung unseres minderjährigen Kindes Maceo" zugefügt. Er behauptete, sie habe "Maceo am Hals gepackt und angefangen, ihn zu würgen, während sie schrie: 'Wer ist jetzt dominant?! Wer ist dominant?'"

Martinez warf Berry außerdem "mehrere Fälle von Misshandlung im Laufe der vergangenen Jahre" vor. Es habe "weitere körperliche Angriffe gegen unseren Sohn sowie verbale und emotionale Misshandlungen durch die Antragstellerin mir gegenüber" gegeben. Die einstweilige Verfügung bleibt bis zu einer Anhörung am 16. Oktober in Kraft. Bei diesem Termin soll entschieden werden, ob die Verfügung dauerhaft bestehen bleibt.

Die Verfügung ändert auch die Zeiten für Berrys Besuche. Ihre Zeit mit Maceo ist demnach auf montags und dienstags sowie samstags und sonntags jeweils von 10 bis 20 Uhr begrenzt. Das Paar schloss seine Scheidung 2023 nach einem acht Jahre andauernden Rechtsstreit endgültig ab. Diese Woche erklärte Martinez' Anwalt Patrick Baghdaserians, die "oberste Sorge" seines Mandanten seien die "Gesundheit, das Wohlergehen" und die "Sicherheit" des gemeinsamen Kindes. "Die zweite Sorge wäre, dass die Mutter die angemessene Hilfe bekommt, die sie benötigt, um ihre Probleme anzugehen und an sich zu arbeiten. Das würde wiederum dem minderjährigen Kind in Zukunft helfen", fügte er hinzu.

In einer Stellungnahme gegenüber 'Entertainment Weekly' bezeichnete Berrys Anwältin Marina Beck Martinez' Entscheidung, die Klage einzureichen, als "empörendes Verhalten". Die Juristin betonte: "Zu sagen, dass diese Einreichung völlig haltlos und bewusst irreführend ist, wäre noch untertrieben." Zudem warf sie Martinez vor, "unberechenbar" und besitzergreifend zu sein. Außerdem habe er "Gerichtsanordnungen missachtet und sich in therapeutische und schulische Maßnahmen" im Zusammenhang mit Maceo eingemischt.

Quelle: Bang Showbiz
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Alexander von Walden

Leitender Redakteur Gesellschaft & Entertainment

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