Das ist für Verona Pooth kein Tabuthema!

Der Tod ist für Verona Pooth kein Tabuthema.

10.08.2026 2 Min Lesezeit 1272 Aufrufe

Verona Pooth ist für ihre positive Lebenseinstellung und ihren Humor bekannt.

Auch vor einem Thema, das für viele Menschen mit Angst und Unsicherheit verbunden ist, macht die Moderatorin nicht Halt: der Tod. In einem Interview mit der 'Bild am Sonntag' sprach die 58-Jährige offen darüber, warum sie ihrem eigenen Lebensende gelassen entgegensieht und weshalb sie auch mit ihren Kindern früh über das Sterben gesprochen hat.

Für Pooth gehört der Tod untrennbar zum Leben. "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Es gibt keinen Deal mit dem Leben ohne den Tod", erklärte sie. Diese Haltung versucht sie offenbar auch ihren beiden Söhnen Diego und Rocco zu vermitteln. Mit ihnen habe sie "von klein auf offen darüber" gesprochen. Dabei hilft Pooth auch eine Vorstellung davon, was nach dem Tod kommen könnte. Als ihr jüngerer Sohn Rocco neun Jahre alt war, habe sie ihn gefragt, ob ihm bewusst sei, dass seine Mutter eines Tages sterben müsse. Die Antwort darauf habe sie mit einem tröstlichen Versprechen verbunden: "Seitdem sind wir im Himmel auf Wolke sieben verabredet."

Geprägt ist Pooths Verhältnis zum Tod auch durch einen persönlichen Verlust. Als sie 2003 ihr erstes Kind erwartete, starb ihr Vater Ernst Feldbusch im Alter von 75 Jahren an Herzversagen. Ihren Sohn Diego lernte er deshalb nie kennen. Dass Vater und Enkel keine gemeinsame Zeit erleben konnten, empfindet Pooth selbstverständlich als traurig. Gleichzeitig versucht sie, auch darin einen positiven Gedanken zu finden. "Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass die beiden viele Jahre miteinander gehabt hätten", sagte sie. Doch ein sehr kurzes Kennenlernen hätte für sie möglicherweise eine noch schmerzlichere Seite gehabt. "Aber wenn er ihn nur ein oder zwei Jahre gekannt hätte und dann hätte gehen müssen, das wäre vielleicht noch trauriger gewesen", erklärte die Moderatorin.

Trost findet sie zudem in dem Gedanken, dass ihr Vater vor seinem Tod wusste, dass seine Tochter glücklich war und eine eigene Familie gründete. Ihm sei klar gewesen: "Meine Tochter ist glücklich. Sie bekommt ein Baby. Sie ist bei Franjo in guten Händen." Auch ihrem Sohn Rocco vermittelt Pooth, dass der Abschied vom Leben nicht das Ende einer Verbindung bedeuten müsse. Sie selbst, so erklärte sie ihrem Kind, werde als Ältere den Anfang machen. "Für mich wird das nur ein Wimpernschlag dauern, bis du nachkommst, auch wenn du hundert Jahre älter wirst", sagte sie ihrem Jüngsten damals.

Quelle: Bang Showbiz
Redaktionelle Verantwortung
Alexander von Walden

Leitender Redakteur Gesellschaft & Entertainment

Verantwortet als erfahrener Medien- und Entertainment-Journalist das tagesaktuelle Boulevard-Ressort auf promi-deluxe.de. Er widmet sich schwerpunktmäßig der europäischen Medienlandschaft und den Königshäusern, prüft eingehende Agenturmeldungen auf Relevanz und sichert die redaktionelle Qualität der täglichen News.

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