Brandon Flowers: Soloalbum fühlte sich wie 'natürlicher' Schritt an

Der Frontmann von The Killers veröffentlicht mit 'Thrasher' ein brandneues Soloalbum.

21.08.2026 2 Min Lesezeit 848 Aufrufe

Brandon Flowers empfand seine neuen Songs als "natürliche" Grundlage für ein Soloalbum und nicht für eine weitere Platte mit The Killers.

Der Sänger begann kurz nach den Aufnahmen zum Killers-Album 'Pressure Machine' von 2021 mit der Arbeit an seinem neuesten Album 'Thrasher'. Die Songs fühlten sich für ihn jedoch nicht nach Material für die Band an, weil sie sehr persönlich seien. Im Gespräch mit der Zeitung 'The Sun' erzählte der 45-Jährige: "Ich habe die Arbeit daran wirklich genossen. Diese Platte war mir sehr wichtig. Ich wollte sie nicht einfach liegen lassen und habe deshalb weitergemacht. Es war eine echte Offenbarung."

Er habe zahlreiche Erinnerungen, Figuren und Traurigkeit in sich getragen und schließlich einen Platz gefunden, um all das in Musik zu verwandeln. "Diese Songs fühlen sich nicht wie Killers-Songs an – sie sind ziemlich persönlich. Deshalb fühlte es sich ganz natürlich an, dass daraus ein Soloalbum wird", erklärte der 'Somebody Told Me'-Interpret. Dass das letzte Soloalbum inzwischen fast zehn Jahre zurückliege, könne er selbst kaum glauben.

'Thrasher' ist deutlich von Country-Musik geprägt. Dafür ist unter anderem Brandons Vater Terry verantwortlich. Der Sänger räumte ein, dass er seinem Vater noch immer beweisen wolle, dass er musikalisch in dessen Fußstapfen treten kann. "Als Teenager hatte ich das Gefühl, mich entscheiden zu müssen – ein Kind, das New Order hört, hört nicht gleichzeitig Waylon Jennings. Je älter ich werde, desto mehr zieht es mich wieder zur Musik meines Vaters. Ich versuche, meinem Vater zu zeigen, dass ich das kann, was er macht", gestand der Künstler. Sein Vater habe sich vor fünf Monaten einer offenen Herzoperation unterziehen müssen. Inzwischen gehe es dem 81-Jährigen wieder gut.

Nun bereitet sich Brandon auf die Tour zu 'Thrasher' vor. Die Konzerte sollen sich deutlich von den aufwendigen Stadion-Shows von The Killers unterscheiden. "Ich werde mehr Geschichten erzählen und diese kleineren Veranstaltungsorte nutzen – die Royal Albert Hall ist der größte Saal, in dem ich auftrete", verriet er. "Ich möchte die Geschichten hinter den Songs erzählen, was man in einem Stadion nicht machen kann."

Quelle: Bang Showbiz
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Nicolas Berg

Redakteur für internationale Popkultur & Lifestyle

Analysiert für promi-deluxe.de die Entwicklungen in der amerikanischen und britischen Unterhaltungsindustrie. Durch seinen journalistischen Fokus auf internationale Popkultur, Hollywood-News und globale Award-Shows kuratiert und bereitet er die spannendsten Geschichten aus Übersee stilsicher für unsere Leser auf.

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