Ben Affleck spricht erstmals über den Tod seiner Eltern in diesem Jahr

Der Hollywood-Star verlor innerhalb von wenigen Monaten sowohl seinen Vater als auch seine Mutter.

vor 21 Stunden 2 Min Lesezeit 194 Aufrufe

Ben Affleck hat zugegeben, dass der Tod seiner beiden Eltern dazu geführt hat, dass er seine Kindheit nun aus einer "anderen" Perspektive betrachtet.

Der 54-jährige Schauspieler hat erstmals über sein schmerzhaftes Jahr gesprochen. Im April verlor er seinen Vater Tim, im Juni starb seine Mutter Chris Anne im Alter von 83 Jahren. Im Podcast 'Street You Grew Up On' sagte Ben: "Meine Eltern sind gerade gestorben. Beide. Im April und im Juni. Das ist irgendwie eine große Sache und hat dazu geführt, dass ich begonnen habe, über meine eigene Kindheit auf eine etwas andere Art nachzudenken."

Sein Bruder Casey hatte erst Anfang des Monats öffentlich gemacht, dass die beiden ihre Eltern verloren haben. Während es bislang keine Angaben zu Tims Todesursache gibt, wurde bestätigt, dass Chris Anne am 2. Juni im Alter von 83 Jahren an einem Herz-Lungen-Stillstand starb. Bauchspeicheldrüsenkrebs wurde als mitwirkender Faktor genannt. "Ich habe sicherlich gelernt, meine Mutter noch mehr zu schätzen", fügte Ben hinzu. "Und wirklich zu würdigen und zu erkennen, was sie getan hat, welches Opfer sie gebracht hat und wie umfassend ihre Hingabe war."

Der 'Animals'-Darsteller findet es "wirklich seltsam", Briefe zu lesen, die seine Mutter als junge Erwachsene an ihre eigenen Eltern schrieb. "Zunächst einmal war sie darin diese junge Frau voller Leben, Ehrgeiz und Träume, die noch nicht genau wusste: 'Vielleicht werde ich Sozialarbeiterin, vielleicht Lehrerin, es gibt diese Proteste'", schilderte er. "Aber natürlich hat mich vor allem eines getroffen: Das hat überhaupt nichts mit mir zu tun. Diese Frau hatte 30 Jahre lang ihr ganz eigenes Leben, das überhaupt nichts mit mir zu tun hatte."

Ben war außerdem "beeindruckt" davon, wie sehr Chris Anne ihre Söhne Ben und Casey in den Mittelpunkt stellte. Dabei merkte er an, dass sie trotz langer Arbeitstage "alles" für ihre Söhne getan habe. "Sie war Lehrerin und hat sehr hart gearbeitet. Sie unterrichtete an einer öffentlichen Grundschule", berichtete der Hollywood-Star. Chris Anne sei nie vor 17.30 Uhr nach Hause gekommen. Zuhause habe er es seiner Mutter nicht einfach gemacht. "Und da war ich, wahrscheinlich eine ziemliche Nervensäge, draußen, wollte nicht reinkommen, habe mich beschwert, was auch immer es war, war schwer zu bändigen", räumte er ein.

Quelle: Bang Showbiz
Redaktionelle Verantwortung
Alexander von Walden

Leitender Redakteur Gesellschaft & Entertainment

Verantwortet als erfahrener Medien- und Entertainment-Journalist das tagesaktuelle Boulevard-Ressort auf promi-deluxe.de. Er widmet sich schwerpunktmäßig der europäischen Medienlandschaft und den Königshäusern, prüft eingehende Agenturmeldungen auf Relevanz und sichert die redaktionelle Qualität der täglichen News.

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