'Barbie 2': Neue Hoffnung auf Fortsetzung bleibt aus
Die Hoffnung auf eine 'Barbie 2'-Fortsetzung bleibt aus.
Die Zukunft von 'Barbie 2' bleibt weiter ungewiss.
Ynon Kreiz, der neue Co-Chef von Skydance, dämpfte die Erwartungen an eine baldige Fortsetzung des Kinohits. Auf einer Pressekonferenz am Dienstag (6. Oktober) wurde der frühere Mattel-Chef gefragt, wann grünes Licht für einen zweiten Realfilm mit Barbie gegeben werde. Seine knappe Antwort: "Es ist noch zu früh, darüber zu sprechen."
Der erste Realfilm mit Margot Robbie und Ryan Gosling in den Hauptrollen war 2023 zu einem weltweiten Kassenschlager geworden. Regie führte Greta Gerwig. Nach dem Zusammenschluss von Paramount Skydance und Warner Bros. Discovery hatten Fans zuletzt auf Neuigkeiten zu einer möglichen Fortsetzung gehofft. Doch konkrete Fortschritte lassen weiterhin auf sich warten. Bereits im vergangenen Monat hatte Robbie Brenner, Präsidentin und Chief Content Officer von Mattel Studios, erklärt, dass eine Fortsetzung grundsätzlich gewünscht sei. Bei den Internationalen Filmfestspielen von Toronto sagte sie: "Wir alle wollen die Fortsetzung von 'Barbie' sehen. Ich möchte sie auch sehen. Ich bin sicher, dass es sie irgendwann geben wird."
Derzeit liege der Fokus allerdings auf einem anderen Projekt. Mattel Studios arbeitet gemeinsam mit Chris Meledandri an einem animierten 'Barbie'-Film. "Das ist unglaublich aufregend, und natürlich werden wir auch weiterhin andere 'Barbie'-Projekte machen", so Brenner. Sie erinnerte sich zudem daran, dass sie vor der Realverfilmung rund 40 oder 50 verschiedene Ideen für einen 'Barbie'-Film gehört habe. Erst Gerwigs ungewöhnlicher Ansatz habe sie überzeugt. Die Regisseurin habe erklärt, sie liebe Barbie und sei mit der Puppe aufgewachsen, wisse aber noch nicht genau, wie die Geschichte aussehen werde. Sie solle sich irgendwo "zwischen einem High Heel und einem Birkenstock" bewegen. Genau dieser Gedanke sei der entscheidende Moment gewesen.
Der Erfolg von 'Barbie' habe zudem die Position von Mattel in der Filmbranche erheblich gestärkt. Brenner sagte, der Film habe dafür gesorgt, dass das Unternehmen als ernstzunehmender Player im Entertainment-Geschäft wahrgenommen werde und gezeigt habe, dass Mattel bereit sei, "mutige Entscheidungen" zu treffen.
Über die Gründe für die Verzögerung einer Fortsetzung wurde bereits im Sommer berichtet. Demnach sollen vor allem die Gagen von Margot Robbie und Ryan Gosling Gegenstand schwieriger Verhandlungen gewesen sein. Gerwig und ihr Partner Noah Baumbach, die für das Drehbuch des ersten Films eine Oscar-Nominierung erhielten, sollen weiterhin an Ideen für einen zweiten Teil arbeiten. Laut der 'New York Times' lagen den Hauptdarstellern Angebote vor, die unter anderem Gewinnbeteiligungen sowie höhere Vorauszahlungen enthielten. Für Gosling soll eine Gage von 20 Millionen Dollar im Gespräch gewesen sein. Warner-Bros.-Discovery-Chef David Zaslav habe die Bedingungen jedoch als zu großzügig abgelehnt.
Die zuletzt im Mai vorgelegten Angebote sollen Robbie und Gosling abgelehnt haben. Gleichzeitig läuft die Zeit: Ein Vertrag für einen zweiten Film muss offenbar bis Dezember zustande kommen, bevor die Rechte wieder an Mattel zurückfallen könnten. Die Warner-Bros.-Discovery-Studiochefs Pam Abdy und Michael De Luca bestätigten, dass bereits mehrere Angebote gemacht worden seien. Eine Einigung sei bislang jedoch nicht erzielt worden.
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