'Artificial'-Star Andrew Garfield verrät, was er wirklich über Sam Altman denkt
Andrew Garfield hat über die große Verantwortung gesprochen, OpenAI-Chef Sam Altman in Luca Guadagninos Biopic 'Artificial' darzustellen.
Andrew Garfield enthüllt, wie sich seine Sicht auf OpenAI-Chef Sam Altman während der Arbeit an 'Artificial' verändert hat.
Den 43-jährigen Schauspieler beschäftigte dabei nicht nur die Herausforderung, eine reale Person zu verkörpern, sondern auch die Verantwortung, einen mächtigen Tech-Manager darzustellen. Bei der Weltpremiere von 'Artificial' im Rahmen des New York Film Festivals in der Alice Tully Hall sprach Garfield über den Druck, Altman zu spielen. "Es ist eine so große Verantwortung … eine lebende Person zu spielen", erklärte er. Gleichzeitig habe er die Rolle als wichtige Gelegenheit empfunden, kritisch zu hinterfragen, wem Menschen ihre Autonomie, Macht und Daten anvertrauen.
Für seine Darstellung beschäftigte sich Garfield zwei bis drei Monate intensiv mit Aufnahmen und Material über Altman. Dabei habe ihm eine große Menge an Recherchen, Videoaufnahmen und Informationen zur Verfügung gestanden, die er mit seiner eigenen Vorstellungskraft verbinden konnte, um seine persönliche Version der Figur zu entwickeln. Sein erster Eindruck von dem heute 41-jährigen Unternehmer sei allerdings ein anderer gewesen. Garfield erinnerte sich daran, Altman erstmals bei einer Anhörung vor dem US-Kongress gesehen zu haben. "Der Typ scheint verdammt großartig zu sein", dachte er damals.
Altman habe auf ihn zunächst klar, ehrlich und transparent gewirkt. Besonders beeindruckt habe ihn, dass der OpenAI-Chef über Regulierung gesprochen habe. Garfield habe damals sogar gedacht, dass es mehr Menschen wie ihn in einflussreichen Positionen brauche. Auch Altmans Charisma und Ausstrahlung seien ihm aufgefallen. Mit der Zeit habe sich sein Bild jedoch verändert. "Und dann lernt man, wie wir alle, mehr über einen Menschen", ergänzte der 'The Amazing Spider-Man'-Darsteller.
Bereits im August hatte Garfield offen über die Belastung gesprochen, die das Spielen realer Personen für ihn mit sich bringt. Gegenüber 'Esquire UK' räumte er ein, dass er zwar dankbar für die Erfahrungen sei, solche Rollen aber nicht besonders liebe. "Letztendlich denke ich: 'Gott sei Dank ist das vorbei.' So ging es mir bei Sam und auch bei Hank [aus 'After the Hunt']", schilderte er.
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