Anthony Russo findet es 'schwierig', Marvel-Helden weiterzuentwickeln

'Avengers: Doomsday'-Regisseur Anthony Russo bezeichnete es als "sehr schwierig", Charaktere im Marvel Cinematic Universe (MCU) weiterzuentwickeln.

vor 2 Stunden 1 Min Lesezeit 928 Aufrufe

Anthony Russo räumt ein, dass es "sehr schwierig" sein kann, die Figuren im Marvel Cinematic Universe (MCU) weiterzuentwickeln.

Der Filmemacher und sein Bruder Joe Russo kehren für den kommenden Superhelden-Blockbuster 'Avengers: Doomsday' auf den Regiestuhl zurück. Anthony erklärte, wie herausfordernd es sein kann, die Balance zwischen der Weiterentwicklung beliebter Helden und dem Vorantreiben der Handlung zu finden. Bei einer Fragerunde nach einer Vorführung von 'Avengers: Endgame Encore', einer erweiterten Fassung des Films von 2019, erklärte der 56-Jährige: "Es ist ein sehr schwieriger Teil des Prozesses, denn wir müssen uns im Grunde auf unser eigenes Gefühl verlassen. Wir lieben die Figuren und ihre Geschichte genauso wie viele Fans."

Zugleich betonte der Regisseur, dass die Fangemeinde keineswegs eine einheitliche Meinung vertrete. Es gebe sehr unterschiedliche Ansichten darüber, welche Charaktere und welche Versionen dieser Figuren bei den Zuschauern Anklang fänden. "Die Beziehung der Menschen zu den Charakteren ist sehr komplex", betonte er.

'Avengers: Endgame', der im Dezember erneut in die Kinos kommen soll, wird mit einer großen Starbesetzung aufwarten. Dazu gehören unter anderem Robert Downey Jr., Chris Evans und Florence Pugh. Anthony verriet außerdem, dass die vollständige Besetzung noch nicht bekannt gegeben wurde. "Die Besetzung ist so groß, und wir haben einen Teil des Casts angekündigt und einen anderen noch nicht", erklärte der Regisseur. Er selbst verliere inzwischen den Überblick darüber, wer bereits bestätigt wurde, und müsse deshalb "einfach langsamer machen".

Unterdessen erklärte Anthonys jüngerer Bruder Joe im vergangenen Monat, dass 'Avengers: Endgame' zum Verständnis von 'Avengers: Doomsday' unbedingt gesehen werden müsse. Im Gespräch mit 'Fandango' sagte der 55-Jährige, die Geschichte der beiden Filme werde miteinander verbunden. Von 'Endgame' zu 'Doomsday' gebe es eine natürliche Entwicklung, die zugleich die anderen Geschichten einbeziehe, die sich inzwischen entfaltet hätten. "Ich denke, es ist wichtig, 'Endgame' noch einmal im Kino zu sehen", betonte Joe.

Quelle: Bang Showbiz
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Nicolas Berg

Redakteur für internationale Popkultur & Lifestyle

Analysiert für promi-deluxe.de die Entwicklungen in der amerikanischen und britischen Unterhaltungsindustrie. Durch seinen journalistischen Fokus auf internationale Popkultur, Hollywood-News und globale Award-Shows kuratiert und bereitet er die spannendsten Geschichten aus Übersee stilsicher für unsere Leser auf.

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